Franz von Suppè Gedenkstätte
In dieser Gedenkstätte lebt der Komponist weiter – Der Komponist und Theaterkapellmeister Franz von Suppè (1819 - 1895) gilt als Begründer der Wiener Operette, 1860 komponierte er „Das Pensionat“. Somit feiert 2010 die erste Wiener Operette ihren 150. Geburtstag. Zu den großen Erfolgen des Komponisten Franz von Suppè zählen „Die schöne Galathee“ (1865), „Leichte Kavallerie“ (1866), „Fatinitza“ (1876) und „Boccaccio“ (1879). Sein musikalisches Werk ist reichhaltig, komische Opern und Operetten, herrliche Ouvertüren, Walzer, Märsche (u.a. „O du mein Österreich“) und Begleitmusik zu etlichen Bühnenstücken. Gleichzeitig trat er auch als Komponist kirchlicher Kompositionen auf, schrieb Messen, 1855 wurde sein Requiem uraufgeführt. Er hat viele Lieder und Chöre komponiert (u.a. „Die Waffen nieder“). Von 1876 bis 1895 hatte Suppè sein Sommerdomizil in Gars und war somit mit seiner Gattin Sofie einer der ersten bedeutenden Sommergäste in Gars. (Suppè Museum Gars 1895 - 1926, Suppè-Gedenkstätte 1974 - 1990 im Landsitz Suppès in Gars, 1995 - 2001 im Gemeindeamt Gars, seit 2002 im Zeitbrücke - Museum)
 

 

 

150 Jahre Wiener Operette – 1. Wiener Operette „Das Pensionat“ von Franz von Suppè (1819 – 1895). Uraufführung am 24. November 1860 am Theater an der Wien. Liebesgeschichte zwischen Helene und Karl. „Wenn des Mondes Licht durch die Büsche bricht“ (Ständchen von Karl)